Platzwunde, Beinbruch, Ohnmacht

Schüler erfahren, wie man durch richtiges Helfen Leben retten kann

Wie man ein Pflaster aufklebt, weiß jeder. Sollte man zumindest, denn wie schnell rutscht beim Gemüseschneiden der Finger zwischen Klinge und Tomate und schon klafft eine kleine (oder große) Wunde.

Was aber, wenn die Verletzung noch schlimmer und zum Beispiel ein Arm oder Bein gebrochen ist? Was ist zu tun, wenn man Zeuge wird, wie ein anderer in Ohnmacht fällt? All diese und noch viel mehr Fragen konnten die Schülerinnen und Schüler der Klasse 9c bereits am zweiten Tag des neuen Schuljahres loswerden, als zwei Sanitäter der LEAG Schwarze Pumpe bei ihnen zu Gast waren, um ihnen praktische Tipps und wichtige Hinweise für die Erste Hilfe zu geben. Dabei hatten sie auch gleich einiges an Anschauungsmaterial im Gepäck. Von einfachen Wundpflastern über Mullbinden, Kompressen und Wärmedecke bis hin zur Beatmungspuppe und mobilem Defibrillator durften die Schülerinnen und Schüler nicht nur alles aus der Nähe betrachten, sondern auch gleich selbst ausprobieren.

Steffen Woitow-Salon und Thomas Schneider von der LEAG nahmen sich dabei ausgiebig Zeit für die Beantwortung der vielen Fragen und waren gleichzeitig erstaunt über das gute Vorwissen des einen oder anderen Jugendlichen. Wer hätte etwa gedacht, dass der Takt des Liedes „Staying alive“ von den BeeGees als Rhythmus für die Herzdruckmassage im Ernstfall vielleicht Leben retten kann?

Im ersten Teil wurde den Schülerinnen und Schülern erläutert, wie sie bei bewusstlosen Personen vorgehen sollten. Im Ernstfall ist es nämlich wichtig, auf solch eine Situation gut vorbereitet zu sein. Das dabei Gelernte konnten sie dann auch gleich an der nahezu lebensechten Trainingspuppe praktisch anwenden.

Ziemlich unterhaltsam waren dann die Versuche, sich gegenseitig in die stabile Seitenlage zu bringen. So viel Kraft wie von den Schülerinnen und Schülern zuvor befürchtet, brauchte es dann aber doch nicht, um diese erste vielleicht schon lebensrettende Maßnahme durchzuführen.

Der zweite Teil widmete sich ganz der Wundversorgung. Nun hatte jeder plötzlich eine andere Verletzung. Hier eine Platzwunde am Kopf, da ein aufgeschürftes Knie. Dort eine böse Stichverletzung an der Hand und obendrein noch ein gebrochener Arm. Aufgabe war nun, sich gegenseitig aber – wie im wahren Leben eben auch – zunächst ohne professionelle Anleitung zu helfen und nach bestem Wissen die jeweilige Verletzung des Partners zu behandeln. Vielleicht saß der Knoten im Dreieckstuch nicht immer gleich beim ersten Versuch so fest wie er eigentlich sein sollte und vielleicht wurde auch das Wörtchen „Druck“ in „Druckverband“ etwas zu wörtlich genommen. Aber am Ende waren die Sanitäter doch sehr zufrieden mit den Ergebnissen der Jugendlichen.

Zum Schluss durften die Schülerinnen und Schüler noch einen Blick in den Rettungswagen werfen und letzte Fragen loswerden.

Für alle Beteiligten war es eine sehr informative Veranstaltung, in der anschaulich verdeutlicht werden konnte, dass es fürs Helfen im Ernstfall keinen Grund für Scheu und Angst geben muss und dass man stattdessen als gut gerüsteter Ersthelfer vielleicht sogar das Leben einer in Not geratenen Person retten kann.

Platz 3 für Fußballer der WK II

Am 14.09.2017 fand auf dem Sportkomplex am Priorgraben das Stadtfinale im Fußball der Wettkampfklasse II statt. Unsere Mannschaft erzielte mit drei Siegen und zwei Niederlagen hinter dem Leichhardt Gymnasium und dem Steenbeck Gymnasium einen guten dritten Platz.

 

Besonderer Dank gilt dem Torhüter John Stoppe (10c), dem Mannschaftskapitän Karl Werner (10f), dem besten Torschützen Kevin Schulz (10f) sowie den beiden Neuzugängen Nico Klammer (11) und Erik Neuwirt (11).

 

Herzlichen Glückwunsch!